Saturday, September 27, 2008

so fresh and so clean

Die Schöne ist weg, übers wochenende bei ihren eltern, und der tag war fürn arsch, und die woche war auch leicht enttäuschend.
Habe mich am Montag für eine Arbeitsgruppe in einem Seminar gemeldet, da ich Erasmusmensch bin, also der "nigger" musste ich auf Gruppen zugehen und fragen ob sie Lust haben mich mitarbeiten zu lassen. War dann doch nich so schlimm, bin ja fast nicht schüchtern.
Meine Gruppe bestand aus einer Bulgarin die seit 2 Jahren in Frankreich lebt und einem Franzosen, der brockenweise Englisch sprach und unser Thema war "ecart de revenus" oder übersetzt "einkommensunterschiede". Die Arbeit bestand hauptsächlich aus Materialsuchen und Statistiken und so Zeug, und großartigerweise habe ich nichts verstanden, und somit keinen Furz kein bisschen helfen können. Aber die beiden waren sehr nett und es war sehr angenehm und ich hoffe am Ende des Semesters werde ich einer anderen Gruppe mehr helfen können. Ich habe außerdem einen französisch-einstufungstest gemacht. Bin auf eine B1 in hörverstehen gekommen (in englisch nur auf C1). Die Termine für den Sprachkurs der schon seit 2 Wochen läuft bekomme ich erst Montag geliefert.
Da die Schöne weg ist, und die beiden Jungs nichts zu tun haben, wollten wir heute raus in die Pampa und uns einen Weinberg anschauen in einem kleinem Dorf mit "saint" im namen. Fantastischerweise (neologismus-alarm) waren alle Ampeln auf rot und somit durften wir zusehen wie der Bus aus der Stadt an uns vorbei fuhr. Somit den restlichen Tag mit essen reden und Kartenspielen verbracht. Dabei hat mich der Chinese in meinem Spiel "Durak" ununterbrochen besiegt, das ist wie wenn man Hitler oder Napoleon in "Risiko" abzieht. Kein guter Tag also.
Da fällt mir ein, ich habe vermutlich noch nicht erzählt, dass wir hier eine Putzfrau eingestellt haben die der Hausbesitzer bezahlt. Jedenfalls diese Woche hat sich ein Gärtner dazugesellt. Muskulöser Oberkörper, "sexy" blaue Arbeiterhose, enge Shirts und ein notgeiles Lächeln haben mich zu sehr an Pornocharaktäre erinnert, als an realistische Gärtner. Höhepunkt war, als ich nachmittags das Haus verlies und nur seinen Oberkörper aus dem Dach ragen sah, und er noch dämlicher als sonst grinste.
Ich schreibe heute unschön, das hätte eine witzige geschichte werden sollen.
Werde es morgen vielleicht nochmal umschreiben.
gruß

Saturday, September 20, 2008

1 woche uni

Servus,

eine woche uni und ich muss sagen, war gar nicht so aufregend. Habe die ganzen veranstaltungen besucht, habe nur bei 2 was verstanden. In englisch und sozialpsychologie. In ersterem weil das unterrichtete englisch unter meinem level war aber gefühlt keiner der anderen anwesenden im raum mithalten konnte. ist natürlich sehr überheblich und ich konnte in keines der köpfe schauen. In zweiterem weil ich die themen schon behandelt habe, vielleicht auch weil es erst am donnerstag war und ich mich innerhalb von wenigen tagen tierisch gesteigert habe ...? weiß nicht.
Na jedenfalls werde ich nächtes woche nicht so viel besuchen, da beispielsweise "sociologie generale" furchtbar ist. Der prof redet zu schnell in sein beschissenes mikro und die themen sind langweilig.
Habe diese woche geschaft ofiziell eingeschrieben zu werden. Dafür musste ich nur 5 mal zum sekretariat. einmla davon weil mich die sekretärin aus dem wartesaal gescheucht hat, da sie "keine zeit hatte". Verrücktes Land
Und sonst, naja habe viel mit meinen mitbewohnern abgehangen, was sehr angenehm war, weil ich auf sehr nette weise viel französisch höre und auch gezwungen bin dieses zu sprechen.
Die morgane hat crepes (denkt euch bitte die ganzen accent dinger dran) gemacht, welches mit nuttela sehr himmlisch geschmeckt hat. Die beiden wollen, dass ich als nächstes irgendwas typisch deutsches oder russisches koche.
Bratkartoffel war mein erster gedanke. Dann Maultaschen, und letztendlich wird es ziemlich sicher auf eine flasche wodka mit gürkchen hinauslaufen. Meine nachbarin mag mich, davon bin ich schon mal überzeugt. Wir haben heute einen "englisch-sprech-tag" eingelegt, oder zumindest hat sie versucht so gut es geht englisch zu sprechen und ich habe aus bequemlichkeit so getan als würde ich ihr dabei helfen wollen. (oder aus anderen motiven, aber das ist jetzt nicht so wichtig)
Das wetter ist ganz angenehm tagsüber, aber wenn ich dienstags früh raum muss, werde ich in diesem jahr definitiv meine winterjacke anziehen.
Habe mich 3 tage in folge hingesetzt und so richtig gelernt, also so mit französischen text lesen und jede grammatische besonderheit herausgeschrieben analysiert und in meinen kopf verpflanzt, desweiteren viel über einzelne vokabeln gelernt, und natürlich waren die beiden anderen mir ständig eine hilfe.
Ich esse hier nur scheiß, heute wars mal wieder pizza, gestern spaghetti +pesto und davor lasagne aus der tiefkühltruhe. Außerdem esse ich nur 2 mal am tag, zum frühstück gibts meistens müsli oder baguett. Fühlt sich übrigens "classe" an mit so einem ding aus dem laden zu kommen. So langsam komme ich hier an.
Fehlen nur noch die passenden begleiter, mal schauen ob ich mich mehr traue nächste woche.
Plane übrigens badminton und/oder volleyball zu spielen. Muss nur noch herausfinden ob das zu managen ist.

Das "vie etudiant" bietet für erasmusmenschen regelmässig reisen und projekte an. Ich habe also den eine kurze mail auf englisch geschrieben, dass ich da gerne mitmachen würde. Als antwort bekam ich gesagt, dass der verantwortliche weder englisch noch deutsch (vermutlich am web.de erkannt) sprechen würde aber ich auf ihrer mailinglist bin und mich mal bei denen zeigen sollte.
Wird alles also nächste woche erledigt.

Sunday, September 14, 2008

en france

eine woche in frankreich und es ist fast nichts passiert.

Ich habe nach 13 stunden mein neues zuhause erreicht, gleich meinen neuen mitbewohner "bei" (wird immer in anführungszeichen stehen, wegen verwechslungsgefahr und so) kennen aus china sehr nett jedoch eher von der langsamen sorte.
das nächste problem war das einkaufen, die preise sind unglaublich frech für essen hier. Am liebsten würde ich mir das essen für die zeit nach Bordeaux aufsparen. der rest ist recht günstig, ich habe (man beachte selbstständig) fotos machen lassen für meine övm karte die ich auch selber beantragt habe. Ja ich freue mich über jeden kleinen schritt den ich hier selbstständig gehen kann.
In der uni habe ich nach weniger als einer minute ein bekanntes Gesicht gefunden. Ein Franzose der in Frankfurt sein erasmus gemacht hat und dementsprechen deutscht spricht. Er hat sich die Zeit genommen um mir die uni zu zeigen und mich zum richtigen büro zu begleiten und dort die richtigen dokumente abzuhollen.
War auf einer Erasmus-party, war eher so ein kennenlernen von ganz Bordeaux organisiert. Blöderweise waren dort nur mediziner, die irgendwie wenig an soziologen interessiert waren. ist aber nicht weiter schlimm, ich will eh viel lieber mit franzosen verkehren.
Vorgestern kam dann meine mitbewohnerin an. Überraschenderweise haben sich meine bemühungen die französische Sprache zu sprechen verdreifacht. Könnte daran liegen, dass sie nur französisch spricht. Eventuell aber daran das sie unglaublich heiß ist. Ich weiß es nicht.
Ich kann zumindest mal sagen dass sie ein kartenspiel schneller verstanden hat als der chinese der schon ca. 3 runden davor mit mir gespielt hat. Und sie scheint es nicht gewohnt zu sein mit ausländern zu sprechen, weil ihr redetempo nicht drosseln kann, zumindest bis sie beim dritten mal merkt, dass ich wirklich nicht verstehe was sie sagt und nichteinmal auf das unbekannte wort hindeuten kann.
Haben uns zu dritt einen film angeschaut- "hitman" um genau zu sein- was aber nicht kuschelig werden wollte weil der film nicht kuschelig ist und weil es unglaublich kalt ist in diesem haus. Heizung gibt es auch nicht. Zum thema heizung, ich konnet am dienstag in meinem Pool baden, das wasser war ein bisschen kühl, aber spaß gemacht hat es trotzdem. Leider ist die "morgane" (von der ich hoffe dass man ihren namen so schreibt) erst nach den letzten Sommerüberbleibseln hier angekommen.
So morgen fängt die uni ofiziell an und ich habe im grunde keinerlei empfindungen was das anbelangt, weder nervösität noch widerwille. Ich habe schon mit meiner sogenannten Koordinatorin gesprochen, sehr nett, kann fliessend englisch, und mir von ihr erklären lassen, dass ich im grunde machen kann was ich will wie ich will und überhaupt. Ich war nämlich schlau genug ohne jegliche universitären Verpflichtungen ins ausland zu fahren. Das heißt für mcih morgen erst um halb 2 in die Uni und dann schaumermal ob ich mehr franzosen kennenlernen kann.
Mein internet spinnt übrigens in regelmässigen abständen. Die ersten paar tage hat es mich tierisch aufgeregt, hat aber dann sehr stark abgenommen. Ist mir momentan wurscht, solange ich weiterhin ein mal am tag meine e-mails checken kann.
Hab meine ex heute besucht, hab nämlich ein paar sachen bei ihr zwischengelagert gehabt. War sehr angenehm, aber es zeichnet sich zu sehr ab, dass es keine fortsetzung geben wird - zumindest hab ich das gefühl, dass von ihrer seite auch kein interesse besteht. Ich hoffe nur dass wir weiterhin in Verbindung bleiben, falls ich nächste woche keinerlei neue leute kenne.
Mach mir dementsprechen keine sorgen, ich habe gesehen wie andere erasmus-studenten sich hier durchschlagen und ich bin durch estland einfach viel entspannter und selbstbewusster. Die beiden mädels (eine aus holland und die andere ebenfalls auf frankfurt) werden von mir regelmässig mit den neuesten infos beliefert.

So danke fürs lesen
waldemar

Friday, August 3, 2007

maybe the last post

also das wird vermutlich mein letzter beitrag, weil ich keine lust mehr habe hier reinzuschreiben, fragt mic heinfach wenn ich daheim bin was ich so gemacht habe.
seit dem letzten beitrag hab ich petersburg und helsinki gesehen
gehe morgen wenn ich lust habe nach riga, und wenn ich ganz gut gelaunt bin nach vilnus (keine ahnung wie man das schreibt)
war leiter eines workcamps mit 4 belgiern und einigen esten
habe an einem 4-tägigen sonntagsschulen "laager" teilgenommen und viel gesungen und gebetet
habe in den letzten paar monaten haufenweise neue europäer kennengelernt
habe meine freundin seit anderthalb monaten nicht gesehen.
haufenweise freiwilligen sind schon gegangen, ich bin einer der letzten in estland
am 10 und 11. wird eine der letzten grossen partys von den sein die mit mir oder vor mir gekommen sind.
ich will endlich gehn.
hab grad mit nem estnischen mechaniker karten gespielt
werde von 2 leuten in meinem msn messenger genervt.
höre dabei dancehall oder sowas
argh..
naja das halbe jahr war fantastisch
mal schaun was als nächstes auf mich zukommt

Saturday, May 26, 2007

neun seiten neue bilder aus estland
http://www.flickr.com/photos/7646625@N05/page9/

comment to my concert

Dear volunteers,

In Friday, 25.May, I was convinced again that World is wonderful.

In Tapa was charity concert - organised by Waldemar. It was for fundraising
event to collect money to buy buycicles to orphanige.

There was singing local celebreties, dancing local girls, wonderful
folkgroup - including Waldemar, Colombe and Katharina.
But the top of it was acrobatic show of Tapa Special School boys. They come
and did it for orphanige.
It was wonderful. This is not important how much you could collect, but the
start of charity concerts in Tapa is something historical!
The second moment in how these boys looked at Waldermar when he joined
old-ladies folk-dance group. It was so incouraging for them.
And the moment how seariously these "special" boys did their programme. To
participate and show their skills is so important for them.

Thank you vol-s in Tapa for these wonderful moments.
EVS is the way to make World better place indeed! Lets keep trying!

Thankful,
...

Thursday, May 24, 2007

Piter

Ja bil w pitere i tam po russkij sa wsemi rasgowariwal. Mne tam otschen ponravilas.

okok ich war in petersburg für 3 tage. wir waren 7 leute. Ich habe für die hin und rückfahrt und diese zeit 70 euros ausgegeben. Habe die ermitage von innen gesehen und andere tolle gebäude.
Hab die mädels die mit mir unterwegs waren rumgeführt. War sehr cool. Naja jedenfalls jeder der ne wunderschöne stadt sehen will sollte nach petersburg fahrn. Man kann alleine 3 tage nur durch die stadt laufen und jedes einzigartige gebäude fotografieren. Vermutlich sind 3 tage nicht genug.
Tausende einzigartige kirchen und so, aber keiner kann englishc also muss jeder der dort hinfährt, das visum für den bekannten russen von neben an bezahlen und ihn als übersetzer engagieren.
ich hab übrigens lust wieder hinzufahrn.
naja für mehr informationen bin ich grad zu bequem, achja morgen ist mein konzert und ichhab keine ahnung was ich so sagen soll vor dem publikum